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AUKTION 52 Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhundert
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KatNr. 19 Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.
KatNr. 19 Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.
KatNr. 19 Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.

019   Léon Jean-Baptiste Sabatier, Rettung aus Seenot vor der Küste von Algier. 1849.

Öl auf Leinwand. Signiert "Sabatier. ft.", bezeichnet "Paris." und datiert u.re. Verso auf dem Keilrahmen o. mit einem Siegel in Rot versehen. Darauf ein unleserliches Monogramm. Spannkante li. mit späterer, unleserlicher Bezeichnung in Blei. In einem goldfarbenen, historistischen Stuckrahmen im Régence-Stil.

Der Pariser Künstler Léon Jean-Baptiste Sabatier, Schüler des Landschaftsmalers Jean-Victor Bertin (1767-1842), nahm 1824-1826 an einer Weltumsegelung unter französischer Flagge teil. Unter der Leitung des Barons Hyacinthe de Bougainville (1781-1846) besuchten die Expeditionsmitglieder mit der Fregatte "Thétis", die Südhalbkugel umrundend, La Réunion, Indien, Malaysia, die Philippinen, Indonesien, Australien und abschließend Chile und Brasilien. 1837, mehr als 10 Jahre nach der Weltreise, erschien die ausführliche Reisebeschreibung "Journal de la navigation autour du globe de la frégate la Thétis et de la corvette l'espérance" , die neben naturkundlichen und meteorologischen Beobachtungen auch Lithographien enthielt, die von Sabatier angefertigt wurden.
Möglicherweise begab sich Sabatier, über welchen nur spärliche biographische Informationen vorliegen, auch zu späterer Zeit auf Reisen. So ist im vorliegenden Werk die Küste von Algier zu sehen, zu welcher sich eine in Seenot geratene französische Schiffsmannschaft rettet. Eine motivgleiche Lithografie nach dem Ölgemälde erschien nach 1849 bei Bulla & Jouy, Paris.

80,5 x 112,5 cm, Ra. 97 x 128,5 cm. 6.000 - 8.000 €
Zuschlag 5000 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

061   Hermann Glöckner "Vier Profile". Um 1950 -1953.

Öl auf sehr kräftiger, rauer Holztafel, lackiert. Unsigniert. Verso nochmals mit der Darstellung dreier Profile, Öl, lackiert. Mit der originalen Aufhängung des Künstlers am oberen und unteren Bildträgerrand.

Eine schriftliche Authentizitätsbestätigung des Hermann Glöckner Archivs liegt vor.

Wie bei vielen Themen, die Glöckner während seiner künstlerisch äußerst produktiven Jahre bearbeitete, näherte er sich auch dem der "Profile" immer wieder aus verschiedenen Perspektiven. Die ersten Arbeiten dieser zu Lebzeiten des Künstlers in Ausstellungen oft vernachlässigten Werkgruppe entstanden 1937, bis in die 1980er Jahre hielt er an der charakeristischen Erscheinung des Kopfes fest.
In dem vorliegenden Gemälde beschreibt er mit kräftigen Farben und dunklen Konturen mehrfach Umrisse und einzelne Details eines markanten Gesichtszugs - vielleicht sogar seines eigenen - und scheint dabei die Spannweite eines Charakters auszuloten. In Farbauftrag und Ausarbeitung erinnert insbesondere das vorderste Profil an die frühe Arbeit "Kopf und Dächer (Profil vor weißen Häusern)" aus dem Jahr 1935 (WVZ Dittrich G 121) und verdeutlicht einmal mehr die Kontinuität, welche dem über die Jahrzehnte einem stilistischen Wandel unterworfenen Werk im Gesamtschaffen des Künstlers innewohnt.

43,8 x 18,6 cm. 4.500 - 6.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 6500 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

063   Hermann Glöckner "Vier vertikale Formen (Schornsteine)". 1971.

Tempera und Faltung auf kräftigem wolkigen Japan. Verso in Grafit signiert "Glöckner", datiert und mit einer Widmung versehen u.li., nochmals ausführlich datiert "30 07 71" u.re.

Vgl. Erpenbeck, John (Hrsg.): Hermann Glöckner. Ein Patriarch der Moderne. Berlin, 1983. Tafel 27 mit Abb.

Zu diesem Motiv entstand 1976 eine farblich variierte Serigrafie, vgl. WVZ Ziller S 12.

61,5 x 44,5 cm. 3.500 - 5.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 8000 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

064   Hermann Glöckner "Rot und Blau, diagonal geteilt". 1974.

Tempera und Faltung auf kräftigem wolkigen Japan. Verso in Grafit signiert "Glöckner" u.re., ausführlich datiert "03 07 74" u.li. sowie mittig mit einer Widmung des Künstlers versehen. Diese nochmals datiert "23.12.77" und monogrammiert "H".

Nach dieser Faltung entstand 1983 eine Serigrafie in zwei Farben (WVZ Ziller S. 36).

61,1 x 45 cm. 3.500 - 4.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 5500 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

068   Josef Hegenbarth "An der Straßenbahnhaltestelle". 1956.

Leimfarben auf festem Papier. Signiert u.re. "Josef Hegenbarth". Verso mit einer farigen Skizze einer Tänzerin sowie in rotem Farbstift bezeichnet "Fixiert" und in Blei von der Witwe des Künstlers Johanna Hegenbarth bezeichnet "An der Straßenbahnhaltestelle" und datiert "1956".
WVZ Zesch B III 760.

38,5 x 39,5 cm. 3.000 - 4.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2500 €
  KÜNSTLER
KatNr. 78 Fritz Max Hofmann-Juan
KatNr. 78 Fritz Max Hofmann-Juan
KatNr. 78 Fritz Max Hofmann-Juan
KatNr. 78 Fritz Max Hofmann-Juan

078   Fritz Max Hofmann-Juan "An der Malabaren Küste". 1927.

Öl auf Leinwand. Signiert "H-Juan" sowie geritzt datiert u.re. Verso schwer lesbar nochmals signiert "Hofmann-Juan", betitelt und datiert. In einem hochwertigen Conzen-Modellrahmen.

Vgl. dazu eine nahezu motiv- und formatidentische Arbeit in: Holger Fischer / Rolf Günther "Fritz Hofmann-Juan, 1873-1937". Ausstellungskatalog Städtische Sammlungen Freital. Dresden, 2001. S. 41.

"Hofmann-Juan gibt dem spezifischen Erlebnisse Indiens, der farb- und Lichtfülle des Landes, in seinen stark farbigen Gemälden Ausdruck. Glutige Atmosphäre umgibt seine bronzefarbigen Gestalten, die eine überreiche Natur als ihre üppigen Gewächse erstehen ließ und die sich mit dem Reichtum des Landes zu schmücken wissen. Hofmann-Juan reist, nicht wie es Künstler in den letzten Jahren oft getan haben, in ein anderes Land, weil es für ihn gleichgültig ist, wo er sich seinen Unterhalt und seine Erlebnisse schafft, sondern er reist wie ein Forscher, der zielbewußt einem bestimmten Erlebnisse für eine gewisse Zeit nachgeht und, zurückgekehrt, in der Heimat seine reiche Jagdbeute verarbeitet. Es liegt in seiner Kunst eine gewisse aristokratische Note." (zitiert nach: Kunst und Wissenschaft - Kunstgenossenschaft Ausstellung Künstlerhaus, Dresden (?), 1928, Zeitschrift unbekannt).

84,5 x 95,5 cm, Ra. 100,5 x 112 cm. 4.000 - 5.000 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

087   Bernhard Kretzschmar, Dresden - Friebelstraße mit Feldern. Ohne Jahr.

Öl auf Hartfaser. Unsigniert. Verso bemaßt u.li., in Blei nummeriert "30" Mi.re. sowie auf Papieretikett nummeriert "87" o.li.

50,3 x 70,2 cm. 2.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2400 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

089   Bernhard Kretzschmar, Herbststillleben mit Helianthus, Äpfeln, Weintrauben und einer Weinflasche. 1960er Jahre.

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit einem weiteren, früheren Blumenstillleben in Öl. Verso auf dem Keilrahmen o.li. eingekreist nummeriert "63" sowie o.re. in Blei "67". im originalen, grünlich lasierten Künstlerrahmen. Dieser verso o.li. nummeriert "67" und o.re. mit einem Klebeetikett versehen. Darauf nummeriert "84".

64 x 54,5 cm, Ra. 69,5 x 60 cm. 3.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 3600 €
  KÜNSTLER
KatNr. 125 Heinz Plank
KatNr. 125 Heinz Plank
KatNr. 125 Heinz Plank

125   Heinz Plank "Kosmisches IV". 1979.

Öl auf Hartfaser. Geritzt signiert "Plank" und datiert am oberen Rand des braunen Halbrunds re. Verso von fremder Hand in schwarzem Faserstift bezeichnet "F" und nummeriert "715004". Weiterhin mit einem Klebetikett versehen, darauf Informationen zum Werk Mi. ein weiteres Klebeetikett (fragmetarisch), bezeichnet "Plank" u.re. sowie ein teilweise unleserliches nummeriertes Etikett u.re. "K780/8…" Im originalen Künstlerrahmen. Dieser verso in Blei bezeichnet "Kosm. III".
Künstlereigene Malwerkverzeichnis-Nr. 132.

Mit dem originalen Kaufbeleg und Ausstellungsetikett "Galerien und Werkstätten des staatlichen Kunsthandels".

56,5 x 58,5 cm, Ra. 63,5 x 65,8 cm. 1.500 - 1.800 €
Zuschlag 1200 €
  KÜNSTLER
KatNr. 126 Heinz Plank
KatNr. 126 Heinz Plank
KatNr. 126 Heinz Plank

126   Heinz Plank "Am Morgen des Vergessens". 1985.

Öl auf Hartfaser. Signiert "Plank" und datiert u.li. Verso in schwarzem Faserstift bezeichnet "F" und nummeriert "79180000". Weiterhin mit einem Klebeetikett versehen, darauf der Künstlerstempel sowie in rotem Kugelschreiber Informationen zum Gemälde. Im originalen Künstlerrahmen.
Künstlereigene Malwerkverzeichnis-Nummer 275.

Mit dem originalen Kaufbeleg und Ausstellungsetikett "Galerien und Werkstätten des staatlichen Kunsthandels".

61 x 58 cm, Ra. 64,2 x 61 cm. 2.000 - 2.400 €
Zuschlag 2200 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

370   Carlfriedrich Claus, Zu "Aggregat K". Wohl 1990er Jahre.

Tusche, Deckweiß und roter Farbstift über Collage (bedrucktes Pergamentpapier) über Offsetdruck, wohl aus "Aggregat K". In Blei u.li. signiert "Carlfriedrich Claus".
Vgl. dazu WVZ Werner/Juppe G 93.

13,3 x 21 cm. 2.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

440   Hermann Glöckner "Verwandlungen in Raum und Fläche". 1980/1981.

Mappe mit 17 experimentellen Farbserigrafien und Serigrafien nach Fotografien plastischer Arbeiten des Künstlers inklusive gestaltetem Titelblatt. Bis auf zwei Blätter alle Arbeiten unter der Darstellung mittig ligiert monogrammiert "HG". Auf dem Titelblatt in Blei signiert "Glöckner" sowie von Bernd Sperberg (Fotograf), Ekkehard Götze (Drucker) und Rudolf Mayer (Verleger) signiert, u.re. nummeriert "II". Erschienen in der Edition eikon Grafikpresse, Verlag der Kunst, Dresden. Eines von vier Künstlerexemplaren, Gesamtauflage 54 Exemplare. In der originalen Mappe mit japanischer Bindung.
WVZ Ziller S 17 - 33.

Vgl. Aurora und die eikon Grafik-Presse Dresden 1964 - 1992. Dresden, 1999. Nr. 19.

Bl. 61,5 x 47 cm, Mappe 62,5 x 48 cm. 2.400 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2200 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

571   Edmund Kesting "Christus mit Kreuz". 1920.

Farbholzschnitt auf hauchdünnem China. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "EdKesting" und technikbezeichnet "Holzschnitt" u.li. Einer von wohl nur wenigen Drucken.
WVZ Lehmann 62 II (von III).

Stk. 16,8 x 9,8 cm, Bl. 28,3 x 24,7 cm. 1.200 - 1.400 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1200 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

608   Bernhard Kretzschmar "Pässe sind in Ordnung". 1920er/1930er Jahre.

Federzeichnung in Tusche, laviert. U.li. in Tusche monogrammiert "BK" und betitelt u.Mi. Verso von fremder Hand in Blei bezeichnet. An den Ecken o. auf Untersatzkarton montiert. Darauf in Blei von fremder Hand bezeichnet.

Vgl. dazu eine stilistisch und motivisch sehr ähnliche Zeichnung des Künstlers: "Ausflug", um 1930, in: "Wir suchen das Weite. We're off then". Reisebilder von Albrecht Dürer bis Olaf Eliassohn im Kupferstichkabinett. Ausstellungskatalog Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin. Berlin, 2016. S. 59 mit Abb.

Wir danken Frau Dr. Ingrid Stilijanov-Nedo und Herrn Peter Stilijanov, Regensburg und Klosterneuburg, für freundliche Hinweise.

31,9 x 46,4 cm, Untersatz 50 x 60 cm. 2.200 - 2.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
  KÜNSTLER
KatNr. 614 Gotthardt Kuehl
KatNr. 614 Gotthardt Kuehl

614   Gotthardt Kuehl "Dresden. Schloßhof" (Der Stallhof im Schloss zu Dresden). 1902.

Farbige Pastellkreidezeichnung, Kohlestift, Bleistift und Deckfarben auf mit grünlichblauem Papier kaschierter Malpappe. U.re in Grafit signiert "Gotthardt Kuehl", ausführlich datiert und betitelt. Verso in blauem Farbstift nummeriert "6691" sowie in Blei bezeichnet "Stallhof in Dresden" Mi. Mit Klebeetiketten der Kunsthandlung Emil Richter Dresden, des Kunstsalons Pisko, Wien und des Frankfurter Kunstvereins. Weiterhin mit einem Klebeetikett o.re., darauf in Tusche altbezeichnet "Gotthardt Kuehl Stallhof" und nummeriert "No. 1521". Am Bildrand re. ein unleserlicher Stempel. Hinter Glas in einem masseverzierten Modellrahmen mit floralen Eckkartuschen und später eingelegter Sichtleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Neidhardt, vgl. jedoch WVZ Neidhardt 370, 451 und 453.

49,6 x 33,7 cm, Ra. 71 x 57,5 cm. 1.800 - 2.000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 615 Gotthardt Kuehl
KatNr. 615 Gotthardt Kuehl

615   Gotthardt Kuehl "Augustusbrücke im Winter" (Dresden). Wohl um 1903.

Gouache und Pastellkreide über Grafit auf kräftiger, beidseitig mit gelblichem Papier kaschierter Malpappe. In blauer Kreide signiert "Gotth. Kuehl" u.li. Verso mittig mit dem Stempel der Künstlerbedarfshandlung "Emil Geller Nachf. Hoflieferant Dresden, Prager Str. 19." versehen. Hinter Glas in einem historistischen Schmuckrahmen im Stil des Rokoko, kleine Platte als Sichtleiste. Halbrundstab mit verknorpelten Enden gefolgt von breiter, ansteigender Hohlkehle mit Querriffelung, zu den Eckkkartuschen hin breiter werdend, und leicht geschwungene Halbrundstäbe. Hinterschnittene Eckkartuschen mit Akanthusranken und Rollwerk. Eierstab als äußerer Abschluss. Metallauflage teils matt und teils poliert.
Wohl WVZ Neidhardt 482 mit abweichenden Angaben zu Maßen und Signatur; vgl. auch WVZ Neidhardt 390.

34 x 49 cm, Ra. 45 x 60 cm. 6.000 - 7.000 €
  KÜNSTLER
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

739   Curt Querner "Graues Gehöft". 1964.

Aquarell auf "PM Fabriano"-Bütten. U.re. in Blei monogrammiert "Qu" und ausführlich datiert. Verso o.re. in Grafit signiert "Querner", technikbezeichnet, datiert, betitelt und bezeichnet "XX". Auf Untersatzkarton montiert. Darauf verso in Grafit nochmals signiert "Querner", technikbezeichnet, datiert und betitelt "Graues Gehöft im April". Hinter Glas in weißer Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Dittrich.

48,3 x 67 cm, Ra. 67,3 x 87,3 cm. 3.800 - 4.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 5000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 925 August Schreitmüller
KatNr. 925 August Schreitmüller
KatNr. 925 August Schreitmüller
KatNr. 925 August Schreitmüller
KatNr. 925 August Schreitmüller

925   August Schreitmüller "Bacchantin mit Satyrknaben". Wohl 1912.

Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Plinthe li. signiert "Schreitmüller", re. mit dem Gießervermerk "Guss: A. Milde u. Co Dresden" versehen. Auf einem schwarzen Serpentinsockel montiert.

Zu Titel und Datierung vgl. Knüppel, Ernst-Günther: Robert Diez. Bildhauerkunst zwischen Romantik und Jugendstil. Leipzig, 2009. S. 188 (Teil 3: Die Studenten von Robert Diez. Biografische Daten, Werk- und Ausstellungshinweise).

Siehe dazu auch das motivgleiche Exemplar der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Inv-Nr. ZV 4330. Dort abweichend betitelt "Bocksprünge" sowie mit abweichender Angabe zu Entstehungs- und Ausformungsjahr.

In einer Reihe mit Ernst Julius Hähnel (1811-1891), Johannes Schilling (1828-1910), Robert Diez (1844-1922) und Herrmann Prell (1854-1922) zu nennen ist Schreitmüller als einer der prägender Dozenten der Dresdner Kunstakademie, deren bildhauerische Werke im öffentlichen Raum fest verankert sind -unter anderen Schreitmüllers Entwürfe für das neue Rathaus oder das Kriegehrenmal Martin-Luther-Platz- deren aus ihrem öffentlichen Auftrag resultierende künstlerischer Schwerpunkt in zumeist baugebundener Großplastik aber wenig Raum für die Zuwendung zu kleinplastischen Arbeiten einzuräumen schien. Schreitmüller erlebte zudem den Verlust seiner Atelierarbeiten während der Luftangriffe 1945.
So findet Schreitmüller entgegen seiner kunsthistorischen Bedeutung kaum Präsenz am Kunstmarkt, auch keine monographische Aufarbeitung, die vorliegende Figurengruppe bleibt als eine von nur wenigen nachgewiesenen Bronzen.
Fernab der erwartungsbeladenen öffentlichen Aufträge vermag man diesen frohen Entwurf als intimen Einblick in Schreitmüllers persönliche künstlerische Ambitionen zu interpretieren. Ganz selbstverständlich setzt Schreitmüller seine bildhauerische Meisterschaft bei diesem allansichtigen, raumgreifend dynamisch bewegten Studie um - in der Erfassung des Moments der Bewegung neobarock, im Sujet den Tendenzen des Jugendstils folgend. Frei versetzt er die Figurengruppe nach den Moden der Zeit in die verführerische myhologische Motivwelt, darin unter seinen sächsischen Künstlerkollegen Max Klinger, Max Pietschmann oder Georg Jahn folgend.

H. 30,5 cm, mit Sockel 38 cm. 2.500 - 3.500 €
Zuschlag 2200 €
  KÜNSTLER
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 929 Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1. Viertel 20. Jh.

929   Antoine Bofill, Jüngling in historischem Gewand mit Fanfare. 1. Viertel 20. Jh.

Bronze, gegossen und partiell brüniert, Hände und Kopf aus Elfenbein, geschnitzt. Fanfare und Sockel schraubmontiert. Gegossen signiert "Bofill" auf dem naturalistischen Sockel an der Seite re. sowie gepunzt bezeichnet "E.V." und nummeriert "1294" verso.

Die Manier des Chryselephantin als Kombination metallischer und nichtmetallischer Werkstoffe in der Bildhauerei kam insbesondere seit dem frühen 19. Jahrhundert von den französischen Zentren der Elfenbeinschnitzerei ausgehend in Mode. Im Art Déco findet sich eine erneute Hinwendung zu jener Technik unter Erweiterung durch Materialien wie Farbe, Email und Lapislazuli.
Der überwiegend in Frankreich tätige Katalane Antoine Bofille bediente sich mehrfach der reizvollen Verbindung aus dunklem Bronzeton und zartem Elfenbeinweiß in figürlicher Ausformung. Der Jüngling mit Fanfare ist in die höfische Tracht des Spätmittelalters gekleidet und trägt das Wappen des Reichsadlers auf der Brust. Auch das Banner der Fanfare wird durch den doppelköpfigen Adler geschmückt. Während des Mittelalters, insbesondere im Heiligen Römischen Reich, bis in das 20. Jahrhundert war der Adler das Sinnbild für die, aus römischer Tradition übernommene, kaiserliche Amts- und Befehlsgewalt.

H. 34 cm. 3.000 - 3.500 €
  KÜNSTLER
KatNr. 950
KatNr. 950
KatNr. 950
KatNr. 950

950   "Perser auf Elefant mit Mohr". Johann Joachim Kaendler und Peter Reinicke für Meissen. 1986.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert sowie Gold gehöht. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, seitlich mit vertikalem Schleifstrich im oberen Drittel, die geprägte Modellnummer "67019" sowie die Bossierernummer mit Jahreszeichen.
Entwurfsjahr: 1749, Pendant zu "Perserin auf Elefant mit Mohr".

H. 26,5 cm. 4.000 - 5.000 €
  KÜNSTLER
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.
KatNr. 1088 Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.

1088   Herrensavonette mit Uhrenkette. A. Lange & Söhne, Glashütte. 1883.

18K Gelbgold. Rundes Gehäuse mit rundem Bügel und Krone, Uhrenkette. Die Scharniere bei der Zahl 9. Emaillezifferblatt mit römischen Zahlen, gebläute Zeiger. Unterhalb ein separat eingesetztes Sekundenblatt. Das Zifferblatt bezeichnet "A. Lange & Söhne" sowie "Glashütte B / Dresden". Auf dem Deckel das ligiert gravierte Monogramm "MA". Werksverglasung. Ankerchronometer 1A Qualität mit Goldchatons. Kompensationsunruh mit Spiralfeder und Gewichtsschrauben, 20 Steine. Gebläute Schrauben. Der Staubdeckel mit der Werksnummer "16028". Im hinteren Deckel verso gemarkt "18K" sowie mit der identischen Werksnummer. Deckel mit versetzten Scharnieren. Sprungdeckel innen mit der Passnummer "28".
Im hinteren Deckel dritte und letzte Ziffer der Werknummer überstempelt. Letzte Ziffer der Passnummer im Sprungdeckel überstempelt. Die beiden äußeren Deckel wurden wohl aufgrund eines abweichenden Monogramms aus einer jahrgangsgleichen Uhr zeitnah ergänzt.
Die Uhrenkette 585er Rosé- und Weißgold, mit dem Feingehaltsstempel.

Zur Datierung vgl. Huber, Martin und Christian Pfeiffer-Belli [Hrsg.]: Die Lange Liste. 1999, S.50.

Konservatorisches Gutachten von Frank Feldmann, Uhrmachermeister, Dresden, liegt vor.

D. 55 mm, Goldgew. ca. 80 g, Gesamtgew. 147 g. 2.500 - 3.500 €
Zuschlag 4800 €
NACH OBEN


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,0%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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